Jetzt ist er da, der 24.

Sagt mancher im September voll antizipiertem Schreck:
„Oh Gott, in 3 Monaten ist Weihnachten, und ich hab heut noch nicht mal meine Mails gecheckt“
So ist man heute ganz entsetzt, dass der Advent so schnell verging,
Wo sind nur die vielen Wochen hin?
Denkt vorher die ein oder andere Mama: „bin i froh wann des fest hinüber is, hat doch eh nix zum tuan mim Jesu Christ!“
Setzt doch am Morgen des 24. ein Anflug an Wehmut schließlich ein – „Muss denn morgen wirklich alles vorbei sein?“
Das Kekse backen, ja es war mühselig,
Doch Selbstgemachtes verschenken machte irgendwie..seelig.
Im Fernsehen, wenn auch teils gespielt,
Berichte über gute Taten,
Über Menschen, die etwas wagten,
Ja, sogar in der Zeit im Bild.
Aufrufe zum Spenden, Erinnerungen ans dankbar sein.
Wieso muss denn das alles morgen vorbei sein?
Dann kommen noch die Silvesterknaller
Spätestens dann ist aller
Weihnachtszauber vergessen,
Falls er mal da war.
Die Punschhütten sperren zu, es wird wieder leise draußen, weg der Schmuck u die Lichterketten.
Was wäre der Winter, wenn wir das nicht hätten?
Außer lang, kalt und fad,
Oder nennen wir’s „Alltag“?
Weil wir den ja so lieben.
Was, wenn einige Dinge blieben?
Das Schenken und Beten und Frohes wünschen (naja, und natürlich auch das Trinken von Pünschen)
Das nette Dinge sagen und machen,
Das an andere denken und das für andere danken,
All diese Sachen.
Was, wenn wir alle mitmachen?
„Nein, nein das geht nicht, alles hat seine Zeit, und Weihnachten ist nun mal vorbei!“
War es nicht so, dass damals in dem Ståll
Erst alles anfing, ganz von Neuem?
Deswegen, wieso nicht,
Nimm heuer mit nicht nur die Geschenke an dich,
Nimm mit ein bisschen Freude und Beseeltheit, Dankbarkeit und Liebe
Bis morgen, bis Silvester, bis nächstes Jahr.
Damit du denkst
Im nächsten Advent
„Weihnachten, das wird wunderbar.“

Frohe Weihnachten!