Dieses Gefühl, das du mir gibst…

Dieses Gefühl, das du mir gibst..

Ich glaube plötzlich, dass alles möglich ist, dass alles sich geben wird.
Und das ist neu
Denn oft war alles zu schnell vorbei. Ich weiß bei dir, du nutzt mich nicht aus, ich brauche dich nicht, ich öffne mich und du
Verletzt mich nicht.

Ich muss dir gar nicht vertrauen, dich nicht bevormunden oder kontrollieren, ich muss dir nichts beweisen, mich nicht rechtfertigen, erklären oder diskutieren.
Und das Gefühl, das du mir gibst..klar, erfrischt, frei, akzeptiert.
So unverbraucht.
Kein böses Wort, kein Gift
Dass Zwietracht eine Chance hätt.
Ich fühle mich wie neu auf der Welt, neugierig, offen, voll froher Gedanken, ohne hoffen – Welch ein Glück,

Denn die nur hoffen haben bereits aufgegeben. Legen ihr Schicksal in andrer Mächte Hände, faul und träge, den inneren Rebell längst vergraben, hoffen u beten sie, ohne etwas zu wagen, ohne sich aus dem Fenster zu lehnen. Doch das Gefühl, das du mir gibst, ich sehe plötzlich mehr als meine eigenen vier Wände, fühle mich verbunden, nicht wie eine Fremde.

Glücklich ist das falsche Wort, denn glücklich sein ist kein Gefühl, glücklich sein ist ein Zustand, äußerst fragil, dieses Gefühl aber, es trägt ein anderes Gesicht, es ist
Ja, Zuversicht.
Sie liegt viel tiefer als das kurze Glück, sie ist beständig, gegenüber Hoffnung und Unglück. Verliert man sie, verliert man alles, Liebe, Hoffnung, Glück, hat man sie kommen all diese Dinge zurück.

Was gibt es wertvolleres als sie?
Nichts.
Dieses Gefühl, das du mir gibst
Oder in mir weckst
Ich hoffe nicht, ich weiß,
Dass es nun wächst.