​Wärme

Kalter Herbst, Wind und Nieselregen
Ich flüchte nicht vor der Kälte, nein
Ich nehme eine Decke, und wickle mich ein
Kuschelig, weich, in warmen Tönen
Doch nicht nur die Decke wärmt mich von außen
Ein nettes Gespräch mit zwei vorher Fremden
Ein guter Wille eines Freundes
Ein mutiger Entschluss
In mir selbst
Wärmen mich von innen.
Worte zur falschen Zeit gesprochen, in Ärger, Angst oder gar Hass
Sind wertlos. So halte ich mich zurück, wickle mich in Wärme und lerne
Die Welt aus einem andren Blickwinkel zu sehen, ganz offen, unvoreingenommenen, einfach, wie ich bin.
Manchmal gelingt es, oft auch nicht. Doch ich habe meine Decke, die Liebe ist immer vorhanden, wir können sie spüren, auch wenn wir völlig alleine sind.

Wien bei Nacht

Ich spüre die Luft und fühle mich lebendig
Ich sehe die Lichter der Nacht
Die Menschen sind daheim
Wo sie sein können wie sie seien
Sehe die Teenies
Sie rotten sich zusammen
Alle auf der Suche nach dem selben
Und endlos weit voneinander entfernt
Sehe die alten Menschen, mühselig gehen auch sie ihrer Wege, sie mögen langsam sein doch umso wissender
Sehe die Bäume, Blätter rascheln im Wind, an einem Ort verwurzelt, was sie wohl schon gesehen haben?
Sehe die Menschen, die um diese Zeit geschäftig sind, sie geben mir Sicherheit
Ich bin Teil dieses Gefüges
Egal wie sehr ich mich verwehre
Ich bleibe stehen
Lasse die Welt einige Momente um mich herumschwirren
Ehe ich wieder eintauche
In meinen Weg, meine Reise ins Unbekannte
Ich gehe frohen Mutes
Und einen kleinen Schritt reicher

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verrannt

Im Mondlicht
Warst du schön
Warst du ruhig
Warst du entspannt

Um dann, am Tag
Mir den Rücken zuzukehren
Mich zu beleidigen

Ich hatte mich verrannt

Bleib wie du bist
Geh, verlass mich
Ich war da,
Doch du warst nichts.

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Der Herbst

Ruhe legt sich wie Nebel über mich, hüllt mich sanft in Sicherheit
Ich bin offen, verkrampfe mich nicht,
Liege nur da, mit verhangenem Gesicht.
Komme was wolle, die Versuchung oder die Erlösung
Ich warte, doch erwarte nichts.

So warm bin ich
So weich und unerschütterlich,
Die Augen zu, das Wesen wach
Mit jedem Atemzug nähern sie sich,
Freunde, Erfolge, Engel, Teufel
Ich wehre mich nicht.
Denn die Zeit arbeitet auch ohne und nur für mich
Voller Vertrauen, alles wird gut,

Solange ich atme und tue was gut tut.

Ihr könnt an mir zerren, mich belügen, fortjagen, betrügen
Jeder bekommt etwas in dieser Welt
Und meine Zuversicht
Mitten in der Stille
Ist mein Geschenk

An dich.

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Elektrisiert

Ein Zucken durchfährt mich
Kurz wie ein Wimpernschlag
Eine Berührung, so intensiv,
Stunden haben wir geredet
Stunden haben wir verbracht
Und dann hat eine Berührung
Mehr als alles andere gesagt

Nur ein Augenzwinkern lang
Ein Leben lang, die Erinnerung daran
So pur, elektrisch, scheinbar zufällig

Die Erlaubnis sich zu verlieren

Nur um einen Augenblick später
Zurückzukehren in die Distanz, in die Vernunft, die so gnadenlose Realität
Anstand gleich Abstand wieder da,

Mauern, Zäune und Grenzen des Geists

Einmal eingetaucht in den Wellen der Fantasie, wird die Sehnsucht geweckt.
Doch der Moment,
Der Unschuld,
Der Freiheit
Er kehrt nicht zurück
Und es ist gut.
So freue ich mich

Denn ich war ihr entrückt.

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These rare moments

Most of the time
Routine, daily businesses
Well known places
Well known people
Well known procedures
Old dogs, old tricks

And then, all of a sudden
There’s a reaction
A word
A touch
Of someone
That makes your heart jump up and down in excitement
It might feel wrong
You might be afraid
You might say no
But if you let go
Just stop your mind
From thinking
What bad could happen
How wrong it seems
How stupid they might say you are
When you can’t put something into your mindset as it is anymore,
When there’s no space in your predefined categories and drawers for it
Just then

You can create new space, so..

Scheiß di ned o
Let it be

Let go of control

And you will see
How you run around with a stupid grin
You don’t know? Good.

I invite you in.

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Widerstand

Ich atme

Hinter mir die Wand
Stark, unerschütterlich
Die neben mir stehen bleiben für immer an meiner Seite
Ich kann auf sie zählen
Auf ihren Mut, ihre Kraft, ihr Wohlwollen
Es geht langsam voran
Wir sind in Unterzahl
Doch fühlen wir, denken wir, sprechen wir
Die Gestaltlosen kratzen nur an unserer Schale, dringen nie ein
In unser Herz, unser Band, unser Sein

Sind wir auch zerstreut
Und werden verrückt genannt
Weil niemand uns zähmen
Niemand uns aufhalten kann

So bleiben wir immer vereint

Wahrheit und Güte, Vertrauen und Liebe
Nicht immer zu spüren doch immer da
Es ist nicht lang her, dass es gestern war

In leisen Atemzügen
Sind wir lieber allein
Als uns selbst fremd
Und wenn wir uns finden
So wird eine Kraft in uns frei
Die nur schlummert weil unverstanden voll Unheil
Gut oder schlecht sei einerlei
Das Glas halb voll halb leer geht am Thema vorbei
Wir wissen es
Was gar nicht geht, was menschlich oder nicht
Wir wissen es
Was böse, was gemein, was lieb gemeint oder einfach dumm,
Wir wissen es

Und wir
Ohne Worte
Ohne Pakt, ohne Vertrag
Verändern die Welt
Auch wenn niemand uns mag

Mein Herz es klopft
So laut
Lass mich raus, lass mich
Lass die Zwänge los
Lass die dich verbiegen wollen sitzen in ihrem Saft
Lass die nicht an dich glauben ruhen
Lass die dich nicht verstehen hinter dir
Lass die unachtsamen lernen
Lass die gutmenschen böse sein
Lass mich schlagen, kämpfen, schreien
Und ich werde deine Seele befreien.

Ich sehe
Wie Vorwürfe alles zerstören.
Ich sehe
Wie Ratschläge Räder ins Gegenteil drehen.
Ich sehe
Wie fromme Menschen sich ausnutzen lassen.
Ich sehe
Wie Eltern ihre Kinder nicht lieben.
Ich sehe
Wie Maschinen und Menschen Platz tauschen.
Ich sehe
Die Angst vor dem Fall der Maske der Unsensibilität.
Ich sehe
Schuldzuweisungen anstelle von Aufrichtigkeit.
Ich sehe das.

Und ich fühle
Ich fühle
Widerstand.

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Aesculapian

This is me
Waiting for a sign of kindness
Curling without making a move
Overrun, by expectations and prejudice
Wanting to move, without stepping out
Standing still
Quiet, calm
Is this it or is there more to come?

As blood starts dripping out of my mouth I realise
It might be too late to speak out,
For myself, my needs, my views and beliefs.
Just be so kind
Let me die, or let me live
Just don’t leave me here
Hardly able to breathe.

I might make it, by myself
Or maybe I won’t
No one helps me out
My heart throbs loud
It makes them shiver
Without them noticing the pain
Whatever the outcome

Give me your hand
Let me be your guide
I am empty and I see the light
Follow me for just a little while
Cause I can make you see
What you are meant to be.

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Even if

Even if what I dream will never come true
Even if what I want will never happen
Even if what I need you won’t give me
Even if what I deserve I will never get
Even if I think of you and you don’t
Even if only dreaming makes me feel better
Whatever does or does not happen
I will not settle for anything shorter than my phantasy
Even if no one ever gets me right
I will never thrive for just being comfortable
And I will never stop expecting miracles

Surprise me
Make me laugh
Only in return

I make you love

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Tellerrand

Bleib wo du bist
Wenn du willst
Unbeweglich
In der ewig selben Suppe
Voller vorschneller Urteile,
Voller Zweifel, voller Angst
Kochst dahin
Schal und ohne Geschmack
Ohne Würze, leblos, bitter und schleimig
Während ich tanze am Tellerrand
Lachend, voller Leichtigkeit und Esprit
Ich denke an morgen und worauf ich mich freue.
Ich glaube nicht, dass alles gut wird,
Doch ich weiß, dass ich es bin.
Auch wenn kein Tag mich weiterbringt,
Danach folgt immer der nächste, es ist bestimmt.
Und genauso banal, so simpel und selbstverständlich
Kehre ich zurück zu meinem inneren Kind,
Als ich noch nicht gezähmt, gefällig und brav,
Als ich einfach nur war wie ich bin,
Echt und neugierig, manchmal wild.
Was auch immer die Zukunft für mich bestimmt,

Ich gehe hinaus und gebe mich hin.

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Drahtseilakt

Ich blicke um mich und nehme wahr
Mein Weg, er war schon immer da.
Alle meine Gefühle sind echt und edel
All meine Tränen notwendig um zu erkennen
Ich wurde nie betrogen, nur verfehlt
Denn nicht ich bin es, die blind taumelt durch die Welt
Ich wandere zwar oft im Dunkel, ohne Sicht
Doch nie im Kreis
Eher mein Leben lang
Auf einem Seil
Es schwingt, es ist unbequem, selten habe ich sicheren Halt,
Aber es ist da und gibt mir Kraft.
Zwar blicke ich oft hinab, in die Schlangengrube, richte meinen Blick oft nicht nach vorne,
viel zu oft zurück.
Doch nie verlasse ich die Spur meines Herzens
Niemand kann mich von ihr abbringen
Niemand kann mich aufhalten, niemand mich verwinden.
Und fühle ich manchmal es gehe nichts weiter
Meine Seele ist nie still
Sie zerrt und ruft und geleitet.
Ich bin oft langsam,
Denke viel nach
Über richtig und falsch
Mache gerne statt nach vorne einen Schritt zurück
Angst vor dem unbekannten nächsten Augenblick
Doch niemals
Niemals schäme ich mich
Denn mich leitet mein Gefühl
Und das ist nie gespielt.
Mögen manche manipulieren und Spielchen treiben
Oder sich maskieren
Sich für den Weg eines Fremden entscheiden
Ich habe Mitleid mit Ihnen
Denn obwohl ihre Seele schreit
Sind sie nur ein Spiegelbild
Bereits begraben, einsam und allein.
Die Wahrheit ist nur in mir selbst
Manchmal kann ich sie spüren, manchmal nicht
Doch ich lasse sie nicht gehen, halte sie ganz fest
Bleibe ihr treu, so dumm dies auch erscheint
Sie ist meine Freundin, echt und gemein
Ich bleibe bei ihr, bis ans Ende unserer Zeit.

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Die Befreiung der Sensibilität

Viel Sex haben, mit vielen Menschen, viel viel viel
Das zählt
Viel verdienen
Das zählt
Gute Noten
Das zählt
Coole Kleidung
Das zählt
Groß reden, immer stark sein
Das zählt
Besser sein, schneller sein, schöner sein
Das zählt
In unsrer Welt.
Und die Seele
Ohne Verbundenheit
Ohne Nähe
Ohne Liebe
Erstickt.
Und es interessiert niemanden.
Denn jeder braucht die Kraft
Für die eigene Fassade.

Ich darf verletzlich sein
Ich darf nein sagen
Ich darf Launen haben
Ich darf leidenschaftlich sein
Ich darf mich begeistern
Ich darf um Hilfe bitten
Ich darf weinen
Ich darf träumen
Und ich darf sie verwirklichen
Ich darf sagen was ich denke
Ich darf lieben
Und ich darf hassen
Ich darf tun was erwartet wird
Aber ich muss nicht
Ich darf traurig sein
Und grundlos fröhlich
Ich darf dumm dreinschauen
Ich darf beleidigt sein
Ich darf stumm in der Ecke stehen
Ich darf kichern aus Verlegenheit
Ich darf dankbar sein
Nur Eins darf ich nicht
Ich darf das nicht vergessen.

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no title

Es gibt einen Stern
Der strahlt nur für mich, nur für mich.
Er leuchtet und lacht
Ohne Dunkelheit, er ist reines Licht.
Er zeigt nur den richtigen Weg,
Nur die Wahrheit, nur was echt ist.
Er nimmt mir nicht meinen Groll,
Meine Wut, meine Angst.
Er kennt das nicht.
Er kann es nicht glauben, dass es was anderes gibt.
Soll er nur kommen, der böse Wicht.
Das Gute begreift das Böse nie.

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Mirror

​When I get angry
I am hurt
So I hurt

When I am sad
I’m afraid
So I yell

When I wait
I get annoyed
So I annoy

When I am not heard
I can’t hear
I won’t listen

And the price I pay
For choosing this mask
Is being alone
Each night and day.

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Full moon

What could be more precious
Than hearing what you feel
Watching the full moon
As the clouds disappear.
There’s a face, there’s a cat
There’s the memory
We neglect to forget
There’s our life
And there’s our pain
We show it all
And try to change
We see ourselves
In shade or in light
The way the world looks at us
Will never get us right
For one moment
We can be one
And for the next
We’re all alone
I love I hate I care I don’t
I am a wolf and I’m white as the moon

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Leere

Angenehme Leere erfüllt mich.
Die Lichter der Nacht
Scheinen beruhigend und sanft –
Zeugen des Daseins,
Verbunden oder nicht –
Wir sind hier,
Und wir sind Licht.

Das Leben umspült mich,
Fließt durch mich hindurch und verliert sich.
Was hängen geblieben war ist fort,
Vergessen in der Dunkelheit,
Vergraben in den Wellen der Zeit.
Stille ist niemals still.
Ich muss nicht sein,

Denn ich bin.

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Raum und Stille

Alles war so wie immer.
Derselbe gepflegte, alte, dunkle Parkettboden,
Der blitzsaubere Glasschreibtisch,
Die weichgepolsterte, mit weichem warmbraunen Rauleder bezogene Sitzbank ohne Lehne,
Der große Spiegel mit dem neoantiken Silberrahmen, davor ein einfacher weißer Holzsessel,
Ein Bücherregal, taupe, Hochglanz,
Eine Kommode, weiß, mit ein paar Büchern und 2 schwarzen Figuren,
Alles wie immer.
Es fiel ihr erst Stunden später auf.
Es war die Musik.
Es war keine Musik mehr.
Nur Raum und Stille.

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Immer wieder

Wenn sie am Anfang weggelaufen ist, wird sie wieder weglaufen.
Wenn er am Anfang zweigleisig gefahren ist, wird er wieder zweigleisig fahren.
Wenn ihm am Anfang egal war wenn sie krank ist wird es ihm wieder egal sein.
Wenn sie ihn am Anfang angeschrien hat wird sie ihn wieder anschreien.
Wenn er am Anfang geizig war wird er ihr wieder nichts gönnen.
Wenn er am Anfang nicht ehrlich war wird er wieder lügen.
Wenn er ihr am Anfang nicht getraut hat wird er ihr wieder nicht trauen.
Wenn sie ihn am Anfang nicht wollte wird sie ihn wieder nicht wollen.
Wenn er am Anfang dachte sie sei dumm wird er das wieder denken.
Wenn sie einander trotzdem wollten, werden sie sich wieder wollen.

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Wo ist mein Wasser

Etwas ist nicht so wie es sein soll.
Mein Bauch, er sagt es mir, er schreit.
Er wälzt und windet sich, wie ein Fisch an Land,
Fehl am Platz, am Ersticken, voller Angst.

Tötet mich, hackt mir den Kopf ab, weidet mich aus,
Aber wartet nicht was passiert.
Ich bin es, die kämpft,
Um ihr Leben ringt.

Wartet nicht, seht nicht zu –
Wie ich vertrockne bei lebendigem Leib
,
Blind vor Angst, panisch, 
in der falschen Welt.
Werft mich zurück!

Und seht wofür ich gemacht bin
.
Elegant, blitzschnell bewege ich mich durch mein Element,
Mein Bauch ganz ruhig,
Mein Herz entspannt.

Dann fühle nicht mehr ich mich fremd.
Meine Welt, ihr taucht vielleicht kurz ein
 –
Doch ich werfe euch zurück,
Ohne Zögern, in euer Sein!

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What we do in Pride

Der falsche Stolz wartet selbstgefällig in der Ecke,
Jede Schwäche sein Opfer,
Und schützt uns vor dem Erkanntwerden,
Wie eine Maske, vor dem Selbst.
Er ist hartnäckig und stur und wir erkennen ihn an –
Durch das schnelle Urteil, ganz der Maske untertan
Entfremden wir uns.

Ich akzeptiere ihn nicht,
Ich will ihn vertreiben,
Aus der Ecke, aus dem Gesicht, aus dem Herzen.
Ich will ihn wegwischen, den trüben Film der Wahrnehmung,
Will ihn vergessen, für immer verbannen.

Doch er kommt wieder, immer wieder kriecht er hervor,
Der Rauch, der wohlige Nebel, der uns einhüllt, unsichtbar aber deutlich zu spüren.
Er legt sich wie ein Schatten bequem auf Gut und Böse,
Und da bleibt er liegen.

Wie kann ich es verhindern, das ewige Rad der Gleichgültigkeit,
Wie kann ich ihn aufhalten, den Dunst, den Schleim?
Ich trete aus, aus dem Raum, aus seinem Reich.
Ich sehe klar
Und bleibe frei

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free choice empty hearts

Or: Why the next generation is never thankful

Empty streets
Empty shops
Empty city

Full ikeas
Full parking lots
Full stores

Global markets
Let local businesses die
There you are, bittesehr!

Feed kids with emptiness
Make future worse
Patent tomatoes

Go on
Go on like that
For your children

Show them
The Ikea
So they can also become

Sad people
With free choice
And empty hearts

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Thank you for leaving me

Thanks for leaving me,
After being wonderful
I´m good now.
You can go.

I will not wait.
I will not be alone.
When wanting you comes back
I will just dream along.

Nothing sweeter than longing.
I wouldn´t want you to stay,
I want you to be going
Without me having to send you away.

So you can let me need you again
Let me see you again,
Let me feel you again,
Let me love you again.

You don´t need to be here
for my heart to be full of you.

Zeit der Zunamslosigkeit

In ein paar Jahren schon werde ich vor jetzt mich mahnen
Ich werde die verlorne Zeit zurückverlangen.

Wünschte es sei bald hinter mir
Hoffe auf den Tag, der anders wird.
Wo krank und gesund wieder einen Unterschied heißt
Wo Freizeit Bedeutung hat, und nach Nutzung schreit.

Eine Wand, die nur ich sehe und spüre
Unsichtbar, ungreifbar, eingebildet und müde
Unerreichbar wie das Leben, auf das man von noch weiter hinten blickt
Es tut weh, wenn sogar das Gegenteil nicht berührt jedoch bedrückt.

Wenn jede Leidenschaft bedeutungslos wird, so schnell,
Dass ihr Vergessen nur der Schmerz verstellt,
Der ohne Ursprung für alles Verlorene eintritt,
Zukunft, Gewesenes und jeden weiteren Schritt.

Wenn jede Frage einen nach hinten drückt
Jedes Wort dasselbe zum Verständnis gibt.
Der Mut halbherzig vorgetäuscht
Auch die Hoffnung langsam verraucht.

Lichtblicke lassen einen kurz anders denken
Doch schwach fällt zurück, die sich davon nicht lasst lenken.
Die Auslese folgt einem Prinzip nur,
Und wenn es Tausende sagen, erstickt der Versuch noch mehr.

Rückschläge nur ertragen wollen, wichtige von unwichtigen nicht trennen.
Sie werden mich nie mit vollem Namen kennen.

Homemade

People complain
About losing their jobs,
About hardly being able to make a living,
About the young moving away.

They speak of
Better times in the past,
About what they didn´t need then,
About how they grew some of their food themselves.

Now everything is easier.
Furniture is cheap, old stuff is thrown away,
Food is from countries we don´t even know the capital city of,
A garden is an expense, not a necessity.

Our everyday life is made in China,
Our everyday troubles are homemade.

My favourite spot

You soothe me
By listening
By talking with your eyes.

You make me talk a lot
And you make me remain silent
Without saying anything.

You make me feel as tiny as these letters
And you make me feel as though I could conquer the whole world
As you wish.

You make me feel totally in peace
Like a cat laying in her favorite spot,
You are my favorite spot.

You make me laugh without trying to be funny
Not because you are funny
But because you are truthful.

You get me right
Always
And you don´t even know.

You get lost in explanations
Saying what is coming to your mind
Until you realize, shaking your head in thought.

You let your intuition guide you
Letting your stomach speak
With a glimpse to the side checking on the reaction
And without judging.

I need you.