Das Leintuch

Oh seelig meines Herzens Mitte
Wenn auf dies herrlich Weiß ich blicke
Auch nach vielen Nächten noch starr und crisp
Ganz fest verwebt, so leicht und dicht
Macht es auch noch ein Geräusch so schön und feierlich..

Und sinke ich leise in sein luftig Reich
Ziert mein Antlitz sogleich
Ein Lächeln der Freude
Denn es legt sich nicht an und beschwert, sondern berührt nur so zart, wie ein Hauch, die Haut und wärmt
Nie wird es alt, nie wird es..
Kalt.
Nie nutzt es sich ab, es bleibt immer wie am ersten Tag
Feierlich ausgebreitet
Immer da und wartet
Unveränderlich, auf mich
Oh du Stoff des Glücks, du Stück Reinheit, du edle Decke
Was tät ich wenn ich dich nicht hätte!
Ich sag es laut: ich liebe dich!
Denn mit dir
Wird jede Nacht zum Gedicht!

Und strecke ich morgens meine Glieder
Sehe, spüre ich dich wieder
Oh wie du riechst
Nach neuem Tag, nach Schönheit, nach Reinheit und Licht
Ich stehe auf, ganz selbstverständlich
Doch ich
Komme wieder!

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The L word

Die Liebe hinterlässt so viele Narben.
I don’t get it why it hurt him
He didn’t get it why it hurt me
The first time this happens
A vicious circle begins
It’s irrational, natural
Something dies inside you
You never return to where you were before, the more you try the less so
Concentrating on what went wrong
When the focus is there
It can’t move elsewhere

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Zweifel

Die Selbstzweifel packen dich
Wie ein Krokodil seine Beute
Du kannst so viel zappeln und schreien wie du willst
Sie packen und schütteln dich
Bis du nur mehr Verzweiflung, Angst und Mutlosigkeit bist

Irgendwann bist du ruhig, wehrst dich nicht mehr dagegen
Denken bringt nichts, noch weniger reden. Du hängst nur mehr da, die Läufe von dir gestreckt, die Zunge aus dem Maul vor Erschöpfung
Immer diese Fassade aufrechtzuerhalten
Immer so zu tun als ob, so tun als wie, so sein wie

Und als deine Zehen zum ersten mal wieder zucken
Machst du die Augen auf und bist wach.
Denkst an das was war
Mit Wohlwollen gegenüber deiner selbst
Statt Wehmut, Reue, Wut und Schmerz
Denn du bewegst dich himmelwärts
Das Universum hat noch was vor mit dir
Halt es nicht auf, halt inne, sei still
Und einfach hier.

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Wölfe

Ein Wolf ist niemals devot
Ein Wolf trägt kein Halsband
Ein Wolf streift allein durch die Nacht
Ein Wolf stirbt für sein Rudel
Ein Wolf lernt durch Nachahmung und nicht durch Konditionierung
Ein Wolf ist immer frei
Die Liebe eines Wolfs ist ein Privileg

Viele Frauen lassen sich unterwerfen
Viele Frauen lassen sich ein Halsband anlegen
Viele Frauen sind gerne eingesperrt
Viele Frauen verlassen ihr Rudel
Viele Frauen sind trainiert auf vorgegebenes Verhalten
Viele Frauen sind niemals frei

Die Liebe vieler Frauen ist vergänglich 

Eine echte Frau …

Du bist ein Wolf ohne Rudel

Ein Mensch allein unter Hunden.

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…ist immer mehr…

Völlig undurchsichtig
Manchmal ziert sie sich
Und manchmal funktioniert sie
Manchmal klagt sie und manchmal läuft sie ziellos auf und ab
Manchmal ist sie verwegen
Manchmal ist sie scheu
Manchmal schläft sie stundenlang
Manchmal jagt sie
Wenn sie kann
Manchmal will sie spielen
Und manchmal nicht
Jeden Tag trägt sie ein anderes Gesicht
Sie ist nie böse, immer gut
Sie schenkt mir Ruhe, und auch Mut
Manchmal läuft sie weg und dann
Nehm ich sie wieder in den Arm
Manchmal ist sie mir ganz nah
Und manchmal ists als wär sie gar nicht da
Was immer es ist, das gleich passieren wird
Wie ein Kompass zeigt sie es mir
Macht genau das, was ich tun soll
Besonders wenn ich selbst es gar nicht seh
Dann springt sie wieder auf und davon
Und mir ists als war sie nur eine Erscheinung
Ein eingebildeter guter Geist
Von dem niemand weiß
Wie sie heißt.

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Ode

Ich fühl mich wohl bei Menschen die Fehler haben
Und Staub
Bei Menschen die Stille ertragen
Und spontan tanzen
Bei Menschen die
Nicht immer gleich sind
Und zweifeln
Und lachen
Und sich berühren
Bei Menschen die vergesslich sind
Und bei der Tankstelle einkaufen
Auch zu Weihnachten
Bei Menschen die
Menschen sind
Neugierig
Verletzt
Verspielt und traurig
Herzlich, offen und melancholisch
Klug und dumm
Scheitern und hinfallen
Abputzen und weitergehen
Unbehelligt trotz ständiger Unsicherheit
Egal ob allein oder zu zweit
Verletzt, erfahren, unterheblich
Ich geb nicht mein bestes
Sondern versuch es
Zu lernen, zu begreifen, zu verstehen
Die Zusammenhänge zu sehen
Ihr Menschen,
Die, die Wohlwollen nicht zerstören
Ihr funkelt
Und euch wird die Welt gehören.

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Die Blia

Manch Kreatur blüht einsam nur
Nicht geschaffen sich zu messen
Nicht gedacht dies Einzelwesen
Für das Leben wie die anderen
Ewig hintereinander zu wandern
Hebt es sich empor und streckt
Mutig ihre Fühler in die Welt.

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Ohne Titel

Es issoruhig
Still und
Ich bin bei mir
Dass sie mein Herz nicht öffnen kann
Ist weder gut noch schlecht
Wir werden uns einfach nur nicht 100% gerecht
Doch ich bin offen, bin bereit
Im Licht der Unendlichkeit
Alles zu spüren, zu sehen, zu fühlen
Was mein Herz sich wünscht, nein, was es braucht
Es ist was anderes
Und ist es auch fern und unsichtbar
Ich warte auch noch diese Ewigkeit
Das Glück, es wartet auf mich

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Dieses Gefühl, das du mir gibst…

Dieses Gefühl, das du mir gibst..

Ich glaube plötzlich, dass alles möglich ist, dass alles sich geben wird.
Und das ist neu
Denn oft war alles zu schnell vorbei. Ich weiß bei dir, du nutzt mich nicht aus, ich brauche dich nicht, ich öffne mich und du
Verletzt mich nicht.

Ich muss dir gar nicht vertrauen, dich nicht bevormunden oder kontrollieren, ich muss dir nichts beweisen, mich nicht rechtfertigen, erklären oder diskutieren.
Und das Gefühl, das du mir gibst..klar, erfrischt, frei, akzeptiert.
So unverbraucht.
Kein böses Wort, kein Gift
Dass Zwietracht eine Chance hätt.
Ich fühle mich wie neu auf der Welt, neugierig, offen, voll froher Gedanken, ohne hoffen – Welch ein Glück,

Denn die nur hoffen haben bereits aufgegeben. Legen ihr Schicksal in andrer Mächte Hände, faul und träge, den inneren Rebell längst vergraben, hoffen u beten sie, ohne etwas zu wagen, ohne sich aus dem Fenster zu lehnen. Doch das Gefühl, das du mir gibst, ich sehe plötzlich mehr als meine eigenen vier Wände, fühle mich verbunden, nicht wie eine Fremde.

Glücklich ist das falsche Wort, denn glücklich sein ist kein Gefühl, glücklich sein ist ein Zustand, äußerst fragil, dieses Gefühl aber, es trägt ein anderes Gesicht, es ist
Ja, Zuversicht.
Sie liegt viel tiefer als das kurze Glück, sie ist beständig, gegenüber Hoffnung und Unglück. Verliert man sie, verliert man alles, Liebe, Hoffnung, Glück, hat man sie kommen all diese Dinge zurück.

Was gibt es wertvolleres als sie?
Nichts.
Dieses Gefühl, das du mir gibst
Oder in mir weckst
Ich hoffe nicht, ich weiß,
Dass es nun wächst.

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Jetzt ist er da, der 24.

Sagt mancher im September voll antizipiertem Schreck:
„Oh Gott, in 3 Monaten ist Weihnachten, und ich hab heut noch nicht mal meine Mails gecheckt“
So ist man heute ganz entsetzt, dass der Advent so schnell verging,
Wo sind nur die vielen Wochen hin?
Denkt vorher die ein oder andere Mama: „bin i froh wann des fest hinüber is, hat doch eh nix zum tuan mim Jesu Christ!“
Setzt doch am Morgen des 24. ein Anflug an Wehmut schließlich ein – „Muss denn morgen wirklich alles vorbei sein?“
Das Kekse backen, ja es war mühselig,
Doch Selbstgemachtes verschenken machte irgendwie..seelig.
Im Fernsehen, wenn auch teils gespielt,
Berichte über gute Taten,
Über Menschen, die etwas wagten,
Ja, sogar in der Zeit im Bild.
Aufrufe zum Spenden, Erinnerungen ans dankbar sein.
Wieso muss denn das alles morgen vorbei sein?
Dann kommen noch die Silvesterknaller
Spätestens dann ist aller
Weihnachtszauber vergessen,
Falls er mal da war.
Die Punschhütten sperren zu, es wird wieder leise draußen, weg der Schmuck u die Lichterketten.
Was wäre der Winter, wenn wir das nicht hätten?
Außer lang, kalt und fad,
Oder nennen wir’s „Alltag“?
Weil wir den ja so lieben.
Was, wenn einige Dinge blieben?
Das Schenken und Beten und Frohes wünschen (naja, und natürlich auch das Trinken von Pünschen)
Das nette Dinge sagen und machen,
Das an andere denken und das für andere danken,
All diese Sachen.
Was, wenn wir alle mitmachen?
„Nein, nein das geht nicht, alles hat seine Zeit, und Weihnachten ist nun mal vorbei!“
War es nicht so, dass damals in dem Ståll
Erst alles anfing, ganz von Neuem?
Deswegen, wieso nicht,
Nimm heuer mit nicht nur die Geschenke an dich,
Nimm mit ein bisschen Freude und Beseeltheit, Dankbarkeit und Liebe
Bis morgen, bis Silvester, bis nächstes Jahr.
Damit du denkst
Im nächsten Advent
„Weihnachten, das wird wunderbar.“

Frohe Weihnachten!

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Next

If you don’t listen
I will not talk

If you don’t understand
I will not explain

If you don’t think twice
I will stop trying

I am not your teacher
I will not be your lover.

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One out of three

You don’t have a lot to be
You don’t have a lot to do
You don’t have a lot to say
And I don’t have time to think that you should know what I need
And I don’t want you to see me
I don’t want you to know me
You are so wrong
And you are so not
I see no reason why
You should
You should have thought the best of me
I should probably just be
That was Iphone poetry

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Kleines Nachtgedicht

Wenn ich zum Fenster rausschau,
Sehe ich den Himmel,
Ich sehe Offenheit und Weite.
Ich grüße alle, die mich auf dem Weg begleiten,
Und verabschiede die, die andere in die Irre leiten.
Neben euch kann ich nicht leben,
Neben euch kann keine Seele schweben.
Ein kleiner Geist wird nie über mich bestimmen,
Ein Lügner mich nie für sich gewinnen.
Euer Platz ist abgesteckt, umzäunt, bewacht und winzig,
Mein Platz, mein Herz dagegen, es ist riesig.

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Vorbei

Vorbei die Traurigkeit,
Die jeder Gedanke mit sich bringt.

Vorbei die Hoffnung,
Die den Blick trübt.

Vorbei die Sehnsucht,
Die ins Unglück stürzt.

Vorbei der Schmerz,
Der auf den Magen drückt.

Vorbei ist sie, die Vergangenheit,
Vorbei ist jedes Glück zu zweit.

Adieu du Wolf, du Biest,
Adieu was auch immer du willst.

Ich verabschiede
Und liebe
dich.

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Amen, so isses einfach

Und wenn er das nächste mal bremst,
Weil ich ihn heute fast überfahren habe
Ist es gut.

Und wenn er sich entschuldigt,
Weil ich mich heute entschuldigt habe
Dann ist es gut.

Und wenn er sich morgen Zeit nimmt jemand zu helfen,
Weil ich ihm nicht geholfen habe
So ist es gut.

Und wenn ich dir heute zuhöre,
Weil er mir nicht zugehört hat
Dann ist es gut.

Warum sollte es nicht so sein?

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Cleared

In the middle of the night
I see things as clear as the sky.
I see what happened
I see what I want, what I need, what I have.
I see people around me
With their filters before their eyes.
I see children being robbed of their free mind.
I see good I see bad
I feel wrong and I feel right.
I know everything,
I know you I know me.
I know the world
As I just began
To see.

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Engel

Stille, Nacht.
Was hat der Tag gebracht?
Ein bisschen Wehmut, ein bisschen Schrecken.
Ein Stück Vergangenheit zum Leben erwecken.
Genug ist genug.
Ist es doch vorbei
Und einerlei, was war.
Einerlei was kommt, was ist,
Was weh tut.
Frei bin ich
Und ungebrochen.
Komm, Tag, Nacht, Leben!
Um mich herum
Wird die Erde beben
Und nicht erschüttern.
Was mich bewegt
Ist Geist, nicht Boden.
Denn Engel schlafen nicht,
Sie schweben.

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My heart is free

My heart is free,

Free of shadows
Free of ghosts.

My heart is free
And what I love the most
Is having no regrets,
No dark holes.

My heart is free
And all I need
Is inside, no search no more
No wrong, no right, nothing
But me.

My sight is clear
My hands don’t cringe
My love so pure
My mind so quiet, resting, without fear.

My heart is free
Nothing has gone
I’m ready,
It’s all to come.

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Ein kleines Licht

Ein kleines Licht ist noch da.
Ein Funken Glaube, ein Körnchen Liebe.
Ich werde es hüten, schützen, sein Scheinen bewahren.
Ich werd es umarmen, mein Innerstes Glück,
Bis jemand kommt, der nicht wie der Wind, die Niedertracht, die Arroganz, es zertritt,
Sondern es aufrecht erhält, zum Wachsen bringt.

Es wird scheinen so hell,
Hell und schön wie das Sonnenlicht.
Es wird Freude bringen, strahlen,
Und was es nie mehr machen wird,
Ist sich kleiner zu machen als es ist.
Kleiner für dich, damit du glauben kannst, dass du größer bist.

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Der Töter

Er riecht Schwäche 300m gegen den Wind.
Er schlägt das Stück,
Suhlt sich in seinem Schweiß.
Geht es hoch, knickt er es.
Klagt es laut,
Erstickt er es.
Erstickt das Leben,
Erstickt die Liebe.
Er bricht es auf, weidet es aus,
Bis nichts mehr im Feuer,
Außer Tod,
Und Trauer.

Doch eine Chance bleibt immer.
Zu rennen, rennen, rennen.
Nur ein Blick zurück, ein Zögern, ein Hauch von Schwäche
Und er wird dich erlegen,
Und du bleibst auf der Strecke.
Immer vorwärts,
Sonst hat er dich.
Und du, nur Opfer

Spürst einen scharfen Stich.

Bleib so
Versteck dich, lauf, verschließ die Augen nicht
Bleib auf der Hut,
Sonst hat er dich.
Und du erstickst
Im Schleim, im Dickicht
Allein
Zerstört
Elendiglich.

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Heartaches by the number

Das Leben so da
Ohne Brett vorm Kopf
Ohne Verlustangst, Scham, Schuld,
Ohne dich

So herrlich, einfach tanzen, einfach lachen, einfach sein,
So herrlich, singen, schießen, schreien
So herrlich
Ohne dich

So leicht, das Herz springt vor Glück, vor Freude, vor Freiheit
So leicht, die Augen voller Licht
Ohne dich

So schön, sein zu dürfen, lieben zu dürfen, Menschen begegnen
So schön die Natur, der Schnee, das Vertrauen einer Freundin
So schön
Ohne dich

So gesellig, so mittendrin, so ein Teil von etwas
So freundschaftlich, so respektvoll, so wütend diskutierend
So ehrlich
Ohne dich

So hell, so leuchtend, strahlend, prächtig, erfüllt
Erhaben, lebendig, stolz, unbeschwert
So fröhlich
Ohne dich

Scheiß auf Schuld, scheiß auf Scham
Scheiß drauf Tränen, mach halt einen auf allein, gerne!
Ohne mich!
Endlich
Ohne dich

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Klarheit

When you know it’s over
You don’t feel anything
You drive through town
Everything is crystal clear
You see without watching
You hear without listening
You know
Without thinking
Like a hunter
Pure instinct, pure perception
You don’t give a shit
If someone came into your way now
You would blast him by your pure presence
Feeling totally in control
Feeling the steering wheel of your life
All yours
The whole world, it’s yours
All that you’ve done
All that you are
Such greatness
So strong, so indisputable
Totally you
That’s how you feel
When you’re alone again
And one.

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What if

What if I called to say I love you?
What if it was the last time?
What if you didn´t call me back?
What if I don´t care?
And what if I care too much?
What if the time wasn´t right,
What if it´s too early and what if it was too late?

Was soll daraus werden,
Wie sollst du es nie erfahren?
Ich kann heute nicht mehr warten,
Ich kann morgen nichts mehr sagen.

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Blueberry

Ich dachte ich würde durchdrehen mit dir,
Doch ich werde ganz ruhig wenn ich an dich denke.

Ich dachte du würdest mir die Energie rauben,
Doch du gibst mir Kraft.

Ich dachte ich müsse auf so vieles verzichten wegen dir,
Doch entdecke ich so viel Neues in alltäglichen Dingen.
Wie Litschis oder Orangen.

Ich dachte ich hätte eine immer größere Angst mit dir,
Doch sie wird immer kleiner.

Ich dachte mein Leben wäre vorbei wegen dir,
Doch es fängt vielleicht erst an.

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Amok

And the neighbours would say I used to be very friendly
And my mum would say I used to be so good a pupil
And my friends would say I was always in a good mood
And my colleagues would say I seemed tired sometimes
And my sister would say she didn´t know what to do

Now I know why no one ever notices
It’s because there is nothing to notice.

Grenzen

Nun da sie abgesteckt,
Können wir uns frei bewegen
Jeder für sich in seinem Raum
Mit seeligem Vertrauen.

Sicherheit gibt man dem andren nicht
Sicherheit fühlt man oder nicht, in sich.
Verlasse den Raum, dein ich
Und er verlässt dich, ohne Rücksicht.

Wenn man etwas nur stark genug will,
Fest genug dran glaubt.. schwachsinnig!
Lass es zu und es findet dich, sei aktiv, warte nicht!

Die Augen zu
Spüre ich dich noch
Rieche ich dich
Fühle ich
Leere und die ganze Welt zugleich
Trauer, Freude, Liebe, alles eins.
Gedanken ohne Ziel,
Tränen der Verbundenheit
Eine Versuchung, zu verweilen, in der Unendlichkeit.

Nachfühlen, den unvergesslichen Moment
Im Zurückblicken liegt Vergessen.
Für immer vorbei, natürlich
Und nie wiederkehrend, ebenso

Was du gesagt hast
Was du getan hast
Was bedeutet es

Verständnis ist eine Entscheidung, die auf Wertschätzung beruht.
Und nichtlieben kann man gut wen man nicht kennt.

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Vergeben, werden

Ich wache auf
Und bin bei dir
Noch bevor ich denken kann

Meine Seele verlangt Versöhnung
Mit meinen inneren Dämonen
Du kannst gar nichts dafür

Mein ganzes Bewusstsein, lass ich es zu,
Zeigt wie ein Kompass
Immer in eine Richtung – zu dir

Bin ich nun da
Oder bin ich entrückt
Du hast mich genommen und an den richtigen Platz entführt.

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Vermissdeinnicht

Vertrautheit
Ohne Vertrauen
Sicherheit
Ohne Netz
Verständnis
Ohne Worte
Sex
Ohne Orgasmus
Höflichkeit
Ohne Erwartungen
Wärme
Ohne Nähe
Liebe
Ohne Sehnsucht
Ohne Mitleid
Ohne Schubladen
Atmen
Ohne weinen
Weinen
Ohne ihn

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